Das imposante
Barock-Palais wurde 1720 für Karl Theodor von Aufseß
am Fuße des Bamberger Dombergs errichtet. Das Gebäude
liegt exponiert an der Karolinenstraße, Bambergs „Flaniermeile“
zwischen Domberg und Altem Rathaus. Hier locken gut 30 gehobene
Kunst- und Antiquitätenläden. Dazu Mode- und Feinkostgeschäfte,
Buchhandlungen, Cafés und Souvenirläden.
Der Bau aus wuchtigen Sandsteinquadern mit hohem
Mansarddach ist im Inneren reich ausgestattet.
Im Treppenhaus und in den ehemaligen Repräsentationsräumen
im Obergeschoß finden sich noch die originalen, gut erhaltenen
Stuckdecken, die vom Bamberger Hofstukkateur Johannes Jakob Vogel
(1661-1727) ausgeführt wurden.
Bereits seit langer Zeit wird das Adelshaus als Gaststätte
gewerblich genutzt. Gegenwärtig ist in den Räumen im Erdgeschoß
und im Obergeschoß ein erfolgreicher Gastronomie-Betrieb etabliert:
Das „Bräustübla“ im Erdgeschoß
mit seiner gediegen-rustikalen Ausstattung wurde 2007 in der heutigen
Form gestaltet und eröffnet. An den sechs langen Tischen finden
ca. 50 Gäste Platz. Zum „Bräustübla“
gehört ein Biergarten im lauschigen Innenhof mit ca. 100 Sitzplätzen.
Im Obergeschoß mit seinen über 4 Meter
hohen Stuckdecken ist seit 2006 ein edel ausgestattetes Restaurant
etabliert, das unter anderem. argentinische Küche bietet.
Beide Gaststätten nutzen die Küche im Erdgeschoß,
ein Speisenaufzug ist vorhanden, ebenso ein Kühlraum. Auf dieser
Ebene befinden sich auch die Gasheizung und die Toilettenanlagen.
Das Restaurant im Obergeschoß verfügt
über eine Vorbereitungsküche, vier unterschiedlich große
Gasträume mit insgesamt ca. 100 Sitzplätzen und eine Dachterrasse,
die während der warmen Jahreszeit für weitere ca. 40 Gäste
Platz bietet.
Das Obergeschoß wurde 2009 grundlegend renoviert,
die Wände sind in aufwändiger Spachtel-/Lasurtechnik verputzt.
In allen Räumen ist das originale Eichenparkett erhalten.
Im geräumigen Dachgeschoß sind Sozialräume,
Büros und weitere Lagerräume vorhanden.

Bevor die Karolinenstraße zum Domberg ansteigt,
knickt sie im 90° Winkel ab. An dieser Stelle – leicht
zurückgesetzt – liegt das Haus Nummer 24. An der Südfassade
präsentiert sich über dem Einfahrtstor das in Stein gemeißelte
Wappen des Adelsgeschlechts der Freiherrn von Aufseß. Dieses
Einfahrtstor führt in den als Biergarten genutzten Innenhof.
Der ebenfalls an der Südfassade angeordnete
Hauseingang führt in ein großzügiges Foyer und das
Treppenhaus. Linker Hand ist über ein paar Stufen das „Bräustübla“
erreichbar.
Eine imposante, historische Eichentreppe führt
in das Obergeschoß. Hier – durch zwei breite Türen
erschlossen – liegt der große Gastraum mit aufwändig
verzierter Stuckdecke, Kaminnische und Fenstern, die sich nach Süden
und Westen öffnen. Links von der Treppe liegt ein kleiner Raum,
der zum gemütlichen Verweilen einlädt. Ein weiterer großer
Gastraum liegt an der Nord-Ost-Seite, auch hier zieht die mit Ranken,
verschiedenen Vögeln und Bildmedaillons reich gestaltete Stuckdecke
die Blicke auf sich.
Es schließen zwei weitere kleine Räume
an der Nordseite des Gebäudes an. Hier ist auch der Zugang
zur Dachterrasse, die an zwei Seiten von Pflanztrögen eingefasst
ist.
Nutzung:
Das erfolgreiche gastronomische Konzept ("Bräustübla"
und "rodizio") kann übernommen werden.
Denkbar ist auch eine andere Nutzung des Gebäudes
– als repräsentativer Firmen- und Gewerbesitz. Oder Wohnen
und Arbeiten unter einem Dach. Das Dachgeschoß kann völlig
individuell für Wohnzwecke neu gestaltet werden. Alle Anschlüsse
für Elektrizität, Wasser und Sanitär sind bereits
vorhanden. Ebenso 13 große Gauben im Mansarddach des unter
Denkmalschutz stehenden Gebäudes. Investitionen in Umbau oder
Renovierung können gemäß § 7h/10f EstG abgeschrieben
werden.
Bamberg ist Weltkulturerbe-Stadt und „die Traumstadt
der Deutschen“. In der Bischofsstadt leben über 71.000
Einwohner, darunter ca. 9.000 Studenten. Im Vorjahr zählte
Bamberg ca. 1,9 Millionen Tagestouristen. Die Zahl der Übernachtungen
steigt beständig, gegenwärtig ca. 386.000 im Jahr. Im
Jahr 2012 wird in Bamberg die Bundesgartenschau stattfinden –
ein weiterer Besuchermagnet, der sich positiv auf die wirtschaftliche
Entwicklung der Stadt auswirken wird.
Ausführliche Informationen zur Stadt, Stadtgeschichte
und zur Weltkulturerbe-Stadt unter www.stadt.bamberg.de
Verkaufspreis € 995.000,-
Die Einrichtung ist nicht im Verkaufspreis inbegriffen.
Maklerprovision vom Käufer 3,57 % aus
der notariellen Kaufsumme,
inklusive 19 % Mehrwertsteuer
Alternativ wird für das Anwesen ein neuer Pächter
gesucht.
Pachtpreis auf Anfrage.
Maklerprovision vom Pächter: 2,38 Monatsmieten, 19 % Mehrwertsteuer
inklusive
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